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Voice over IP



Logo von der Client Software Kphone

VoIP

Logo von der Client Software Firefly

Logo vom Server Asterisk


Projektierung an der Berufsfachschule
für Informatik Roth





Was ist Voice over IP?


Die Kommunikation ist für eine Firma lebenswichtig, um z. B. mit Kunden, mit Geschäftspartnern, mit Mitarbeitern oder für den Versand einer SMS an den Administrator, um ihn vor Speicherkonflikten zu wahren. Sie sehen, dass dieser Bereich, die Kommunikation, ein sehr großer und damit auch ein sehr kostenträchtiges Feld ist.

Wir behandeln in dieser Homepage das Zusammenspiel von einem Telefonserver, dem SIP-Protokoll und den Softphones. Die Anforderungen an das Netzwerk und einige wichtige Protokolle. Wir haben eine Lösung auf einem linuxbasierenden VoIP-Server mit Linux- und Windowsclients entwickelt. Wir verwenden den Open- Source-Server von Asterisk, dessen Konfigurationsdateien wir ebenfalls vorstellen.

Hiermit ist gemeint, dass das alte, herkömmliche Telefonnetz durch das uns allen bekannte TCP/IP-Netz ersetzt wird. Dies hat den Vorteil, dass eine Firma nur ein Netz installieren und warten muss. Zudem benötigt die Firma nur noch Spezialisten für ein Netz. Dass diese Technologie erst jetzt so richtig in die Gänge kommt, werden Sie unter dem Punkt Anforderungen erkennen.


Linux - Headset

Aufgabenstellung und Anforderungen


Hier ein kurzter Überblick über die noch ausstehenden Investitionen, welche bei einer Umstellung für Ihre Firma anfallen. Sie werden von der Rentabilität dieser Technologie begeistert sein, da die Anforderungen an Netzwerk, PCs und Administratoren gering ist.

Die Anforderungen an ein Sprachnetz sind vielfältig: vor allem wichtig ist jedoch ein gutes Echtzeitverhalten. Sprache ist ein kontinuierlicher Prozess, dessen Natur es völlig widerspricht, in Pakete aufgeteilt zu werden. Telefonie ist neben Video-Konferenzen der klassische Fall der Echtzeitanwendung. Hier müssen die Verzögerungszeiten beim Datentransport minimal sein, da das menschliche Gehör sie sonst wahrnehmen und die Teilnehmer das als nicht zu akzeptierende Fehler auffassen würden. Es muss ebenfalls gewährleistet sein, dass die Pakete in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger abgeliefert werden, da die übertragenen Sprachteile sonst keinen Sinn mehr ergeben. Erst wenn diese beiden Störfaktoren minimiert werden, kann ein Mindestmaß an Sprachqualität gewährleistet werden, ohne dass andere Datenübertragungen massiv beeinträchtigt werden.







Des weiteren muss ein gezieltes Bandbreitenmanagement gewährleisten, dass stets genug Bandbreite zur Verfügung steht, dass aber auch ungenutzte Bandbreite für andere Anwendungen freigegeben wird.

Diese Anforderungen können von IP allein nicht erfüllt werden, da es lediglich die Möglichkeit der Priorisierung der Datenpakete, so dass noch zusätzliche Mechanismen geschaffen werden mussten, um die Dienstgüte (Quality of Service) zu gewährleisten.

Daher wurde bereits 1989 das Real Time Transport Protocol entwickelt, das diese Mängel beseitigen soll.

In diesem Zusammenhang wurden auch das Real Time Transport Control Protocol (RTCP) und das Real Time Transport Streaming Protocol beschrieben, die für die Überwachung der Datenzustellung und die Kontrolle der Multimedia-Datenströme zwischen den Kommunikationspartnern zuständig sind. Zur Reservierung der Bandbreite wird das von Cisco und IETF entwickelte RSVP (Ressource Reservation Protocol) verwendet.

Schon daraus wird deutlich, dass die Bandbreitenreservierung im firmeninternen Intranet weniger Probleme bereitet, da dort vom Netzwerkmanagement Maßnahmen zur Priorisierung von Sprachdaten getroffen werden können. Über das öffentlich Internet müssen jedoch Abstriche hingenommen werden, da die maßgeblichen Faktoren nur sehr eingeschränkt beeinflußt werden können. Für die Sprachqualität einer VoIP-Verbindung sind folgende Kriterien bestimmend:

  • Laufzeit des Sprachsignals

  • Verlust einzelner Sprachabschnitte

  • Einsatz von Sprachkomprimierung

Verschiedene Faktoren sind dafür verantwortlich, dass die Laufzeit bei Sprachverbindungen über das IP-Protokoll wesentlich höher sein kann als bei der klassischen Telefonie. Dafür sind unter anderem die Sprachkomprimierung und die Wartezeit bei der Paketierung verantwortlich. Weiterhin verzögert die Zwischenspeicherung der Pakete in den Netzknoten bei hoher Netzlast deren Weiterleitung und beeinträchtigt somit die Sprachqualität. Da das IP-Protokoll verbindungslos arbeitet, nehmen nicht alle Sprachpakete den gleichen Weg durch das Netz. So kommt ein Jitter zustande, das bedeutet, die Abstände zwischen den Paketen sind nicht mehr gleich groß.

Für die Pakete werden die ungesicherte Übertragung via UDP gewählt, dabei kann es vorkommen, dass Pakete verloren gehen. So werden zum Beispiel Pakete, deren Jitter größer ist als der Jitter-Buffer auf der Empfangsseite verworfen. Genauso verfahren IP-Knoten, die übermäßig belastet sind, um die Überlast abzubauen.

Die Tonqualität ist außerdem abhängig von der Rechnerleistung, dem Internet-Zugang und der momentanen Netzbelastung auf dem gesamten Übertragungsweg.





Protokolle allgemein


Für diese Technologie gibt es verschiedene Protokolle. Die zwei wichtigsten sind: H.323 und SIP. Im Folgenden werden die beiden Protokolle und ihre Ursprünge erklärt und die Vor- und Nachteil aufgezeigt.



Telefonnetz


Das Telefonnetz baut eine Kanalorientierte Vermittlung auf. Das heißt Ressourcen werden für die gesamte Verbindungsdauer reserviert.



altes Telefon



Pysikalischer Pfad
altes Telefon



TCP/IP


Wie uns allen bekannt ist, wird im TCP/IP-Netz eine Paketorientierte Vermittlung aufgebaut. Hier gibt es zwei Arten, die verbindungsorientierte und die verbindungslose.

Bei der verbindungsorientierten Vermittlung, werden die Leiter logisch reserviert und alle Wege sind bekannt. Z. B. ATM, Frame Relay.

Bei der verbindungslosen Vermittlung, habe wir keine End-zu-End Verbindung, sondern die Pakete wählen unterschiedliche Wege. Ein typischer Vertreter ist das Internet Protokoll IP.



H.323


Das H.323 kommt aus der Telekommunikationswelt. Es beinhaltet zahlreiche Teilprotokolle, welche für die Datenübertragung oder Signalisierung zuständig sind.
Es ist sehr komplex, da es die IP-Welt mit der ISDN-Welt verbinden muss. Des Weiteren benötigt man einen Gatekeeper, der die Signalisierung- und Codecumsetzung zwischen der IP-Telefonie (H.323) und den ISDN-Terminals (H.320) regelt und wegen der zahlreichen Unterprotokolle.
Wie man sieht, werden sehr viele unterschiedliche Protokolle verwendet, welche alle zusammenspielen müssen. Die Datendurchsätze usw. werden auf der Internetseite ausführlich behandelt!


Die Teilprotokolle von H.323

H.323 - Teilprotokolle


Das Session Initation Protokoll - SIP



Funktionsweise

Im Gegensatz zu H.323 wurde SIP mit Blick auf das Internet von der IETF entwickelt und orientiert sich an der Architektur gängiger Internet-Anwendungen. Dabei wurde von Beginn an auf leichte Implementierbarkeit, Skalierbarkeit, Erweiterbarkeit und Flexibilität geachtet.

Benutzt werden kann SIP, um beliebige Sessions mit einem oder mehreren Teilnehmern zu verwalten. Dabei ist es nicht auf Internet-Telefonie beschränkt, sondern Sessions können beliebige Multimediaströme, Konferenzen, Computerspiele usw. sein.

Um jedoch ein Internet-Telefonat zu führen, braucht man mehr als nur SIP. SIP dient lediglich dazu, die Kommunikation zu ermöglichen - die eigentlichen Daten für die Kommunikation müssen über andere, dafür geeignete Protokolle ausgetauscht werden.

Hierzu werden das Session Description Protocol (SDP, RFC 2327) und das Realtime Transport Protocol (RTP, RFC 1889) eingesetzt.

SDP dient dazu, die zwischen den Endpunkten zu verwendenden Codecs (Codierer und Decodierer), Transportprotokolle usw. auszuhandeln.

Aufgabe von RTP ist es, den Multimedia-Datenstrom (Audio, Video, Text usw.) zu transportieren, d.h. die von den Codec kodierten und komprimierten Daten zu paketieren und über UDP zu versenden.

SIP basiert unter anderem auf dem HTTP-Protokoll - es verwendet eine ähnliche Header-Struktur und ist ebenfalls ein textbasiertes Protokoll. Zur Schreibweise der Telefonnummer wird das von E-Mail bekannte URI-Format benutzt: "sip:user@domain"(domäne bzw. ip).

Unterstützung findet SIP bereits in vielen Geräten diverser Hersteller und es scheint sich zum Standard-Protokoll für Voice over IP (VoIP) zu entwickeln.

Weitere Vorteile:
Zu den Vorteilen von SIP gehört neben dem leichteren Verständnis für Netzwerkadministratoren, dass es sich hierbei um einen offenen Standard handelt, der mittlerweile sehr weite Verbreitung gefunden hat.

Ein Nachteil von SIP ist, dass es zur Übertragung der Sprachdaten auf RTP zurückgreift. Die dafür verwendeten UDP-Ports werden dynamisch vergeben, was die Verwendung von SIP in Verbindung mit Firewalls oder Network Address Translation schwierig macht, da die meisten Firewalls bzw. NAT-Router die dynamisch vergebenen Ports nicht der Signalisierungsverbindung zuordnen können.
Abhilfe für dieses Problem schafft der Einsatz von STUN (Simple Traversal of UDP over NATs), IAX (InterAsterisk eXchange). Wobei IAX nicht standardisiert und nur sehr schlecht dokumentiert ist.


Alsa

Allgemeine Infos zu Alsa


ALSA (Advanced Linux Sound Architecture) ist ein Projekt zur Entwicklung eines
profesionellen Audio Subsystems unter Linux. Es hat das Open Sound System (OSS)
als Standard-Sound-Subsystem im 2.6 Kernel abgelöst.

ALSA unterstützt alle Sorten von Audioschnitstellen, ist modular und thread-safe
aufgebaut, eignet sich für SMP Plattformen und stellt mit alsa-lib eine exzellente
Benutzerschnittstelle zur Vereinfachung der Prgrammierung von Applikationen bereit.
Darüberhinaus ist eine Rückwärtskompatibiltät mit OSS gewährleistet.

Die Installation ist eigentlich sehr simpel und ist auch auf dieser Homepage gut
dokumentiert.




Alsa Installation


1. Alsa - Utils
2. Alsaconf ausführen
3. Alsamixer ausführen
(mit einem Klick kommen sie zum bestimmten Punkt)

1. Alsa - Utils

Der erste Punkt den Sie durchführen müssen wäre, dass Sie die Alsa-Utils herunterladen
müssen.

    apt-get install alsa-utils

Nun haben Sie schon mal die wichtigsten Daten für Alsa heruntergeladen und installiert.

2. Alsaconf ausführen

Wenn Sie den oberen Punkt erfolgreich ausgeführt haben, können Sie nun die Einbindung
der Treiber in das System durchführen. Dafür müssen Sie nur das Programm Alsaconf
starten, dass bei den Alsa-Utils dabei ist. Sie müssen nur den Befehl...

    alsaconf

...eingeben. Nun wird ein Setup Programm gestartet.
Im ersten Fenster das erscheint müssen Sie Ihre Soundkarte, die automatisch erkannt
wird, auswählen. Bei der Konfiguration des Treibers müssen Sie nur noch mit "Ja"
antworten. Nun ist Ihre Soundkarte richtig konfiguriert, d.h. der Soundkartentreiber
ist richtig in Ihr System eingebunden.

3. Alsamixer ausführen

Um die richtigen Soundeinstellungen zu machen, starten Sie das Programm Alsamixer.
In diesem Programm kann man die "Höhen" und "Tiefen" der einzelnen Sounds einstellen.
Das Programm startet man mit...

    alsamixer

Nun kommt ein Fenster wo man die Einstellungen machen kann. In der Überschrift
sieht man die Version von Ihrem Alsamixer. Eine Zeile tiefer muss Ihre Soundkarte
stehen. Man kann nun mit den Pfeiltasten "Links" und "Rechts" ein beliebiges Profil auswählen
und mit den Pfeiltasten "Oben" und "Unten" die "Höhen" und "Tiefen" verstellen.
Wenn Sie fertig sind müssen Sie nur noch "Esc" betätigen. Das Programm speichert
automatisch Ihre Aktionen.

Nun ist Ihre Soundkarte richtig eingestellt!

nach oben(klick)




Der VoIP-Server


Der VoIP-Server ist für alle Vermittlungsprozesse und Verbindungsanforderungen verantwortlich. Er übernimmt die Aufgaben, die der klassischen Telefonanlage entsprechen. Mit der Anmeldung am Netzwerk steht die persönliche Telefonie-Umgebung des VoIP-Clienten, mit eigener Durchwahl, zur Verfügung. Meistens ist der VoIP-Server auf dem selben Computer wie das VoIP-Gateway (bei einer reinen Software-Lösung).


Linux - Server


Serverarten

Registrar

Bei einem Registrar kann sich ein Endpunkt registrieren. Diese Funktionalität ist typischerweise in einem Proxy-Server oder Redirect-Server integriert, damit dieser auf die Registrierungsdaten zugreifen kann.

Location-Server

Bei einem Location-Server können andere Server Endpunkte einen registrierten Benutzer anhand der SIP-Adresse suchen. Diese Funktionalität ist das Gegenstück zu einem Registrar und ist ebenfalls typischerweise innerhalb eines Proxy-Server oder Redirect-Server realisiert.

Proxy-Server

Ein Proxy-Server übernimmt die Weiterleitung von Nachrichten. Wenn eine Einladung bei einem Proxy-Server eingeht, leitet er sie an die Adressen weiter, an denen er die Zielperson vermutet. Hierbei kann die Nachricht auch verschiedene Wege nehmen, falls der Proxy-Server mehrere mögliche Zielpunkte kennt (Forking-Proxy). Diese Zielpunkte können selbst wieder Proxy-Server sein.

Redirect-Server

Ein Redirect-Server nimmt wie ein Proxy-Server Nachrichten an, leitet sie aber nicht weiter. Stattdessen gibt er die Adressen der Zielpunkte zurück und derjenige, der die Anfrage gestellt hat muß sich selbst an die neuen Zielpunkte wenden.



Funktion


Bei SIP gibt es nur zwei Message Typen, Request und Response. Die Anforderung enthält Methoden, die die geforderte Aktion kennzeichnen, die Antwort solche, die das Ergebnis der Anforderung beschreiben. Für den Request sind sechs Methoden definiert worden:



Invite
Diese Methode lädt einen User zu einem Gespräch ein und baut eine neue Verbindung auf. Außerdem kann sie Anforderungen an die Verbindung enthalten.
ACK
Das ist der Acknowledge-Befehl zur Bestätigung oder Annahme einer Einladung
Register
Hiermit werden Informationen zum Aufenthaltsort der Teilnehmers zum SIP Server oder zum Location Server übermittelt.
Options
Der Server übermittelt Informationen über die benötigten Dienste oder Bandbreiten.
Bye
Hiermit wird die Verbindung zwischen zwei Teilnehmern beendet.

Die Response Message hat eine ähnliche Struktur wie HTTP 1.0 und beinhaltet ebenfalls sechs Varianten:

Request Received
Die Anforderung wird weiter bearbeitet
Success
Die Aktion wurde erfolgreich erhalten, verstanden und akzeptiert
Redirection
Es sind weitere Aktionen für eine komplette Anforderung nötig
Client Error
Das Request enthält einen falschen Syntax oder kann vom Server nicht ausgeführt werden
Server Error
Der Server war nicht in der Lage, den Request auszuführen
Global Failure
Der Request konnte auf keinem der Server ausgeführt werden

Asterisk-Logo unterstützt u. a. Anrufbeantworter, Telefonkonferenzen, kann mit anderen Servern kommunizieren und kann mit der konventionellen Telefonwelt zusammengeschaltet werden.

Graphische Konfigurationstools befinden sich noch in der Entwicklung. Deshalb müssen Sie die Konfigurationsdateien, welche sich unter /etc/asterisk befinden, von Hand bearbeiten.

Die wichtigsten Konfigurationsdateien mit Kurzbeschreibung.

sip.conf

Dort werden IP-Telefone, IP-Telfonieanbieter (Provider) und die IP-Telefonie-Benutzer definiert.

extensions.conf

Hier werden die Aktionen bei einem Anruf definiert. Sowohl für Rufnummern als auch für Benutzer möglich!!

modem.conf

Die Verbindung zur "alten" Telefonwelt wird hier hergestellt und definiert! (über ein Modem)

queues.conf

Hier liegt die Verteilerliste. Z. B. für Call-Center usw.

voicemail.conf

Hier wird alles rund um den Anrufbeantworter festgelegt. Die erhaltenen Voicemails liegen in: /var/spool/asterisk/voicemail/.

Funktion


Bei SIP gibt es nur zwei Message Typen, Request und Response. Die Anforderung enthält Methoden, die die geforderte Aktion kennzeichnen, die Antwort solche, die das Ergebnis der Anforderung beschreiben. Für den Request sind sechs Methoden definiert worden:



Invite
Diese Methode lädt einen User zu einem Gespräch ein und baut eine neue Verbindung auf. Außerdem kann sie Anforderungen an die Verbindung enthalten.
ACK
Das ist der Acknowledge-Befehl zur Bestätigung oder Annahme einer Einladung
Register
Hiermit werden Informationen zum Aufenthaltsort der Teilnehmers zum SIP Server oder zum Location Server übermittelt.
Options
Der Server übermittelt Informationen über die benötigten Dienste oder Bandbreiten.
Bye
Hiermit wird die Verbindung zwischen zwei Teilnehmern beendet.

Die Response Message hat eine ähnliche Struktur wie HTTP 1.0 und beinhaltet ebenfalls sechs Varianten:

Request Received
Die Anforderung wird weiter bearbeitet
Success
Die Aktion wurde erfolgreich erhalten, verstanden und akzeptiert
Redirection
Es sind weitere Aktionen für eine komplette Anforderung nötig
Client Error
Das Request enthält einen falschen Syntax oder kann vom Server nicht ausgeführt werden
Server Error
Der Server war nicht in der Lage, den Request auszuführen
Global Failure
Der Request konnte auf keinem der Server ausgeführt werden

sip.conf

Dort werden IP-Telefone, IP-Telfonieanbieter (Provider) und die IP-Telefonie-Benutzer definiert.

Auszug:

[chrisitan]
type=friend     ; Standardeinstellung: Benutzer ist user und peer zugleich
secret=christian  ; Passwort für Telefon
fromuser=christian   ; Benutzername für Telefon
username=christian    ; Benutzername für Telefon
mailbox = 2300   ; Anrufbeantworter
....
[general]
;Register mit einem SIP-Provider
;register => benutzername:passwort:@sipgate.de:5060/ benutzername
register => 8001234:passwort@sipgate.de/8001234
...

Extension.conf

Hier werden die Aktionen bei einem Anruf definiert. Sowohl für Rufnummern als auch für Benutzer möglich!!

Auszug:

[christian]     ;christian mit SIP-Telefon unter 22000 erreichbar
exten => 22000,2,Anwser  ; Server antwortet
exten => 22000,3,Background(demo-congrats)   ;Willkommensgruß
.....
exten => _0.,1,Dial(Modem/ttyI0:${EXTEN:1},20,r)

Anrufe auf ein Modem umleiten. Hier muss die 0 vorangestellt werden, um über das Modem nach außen zu telefonieren!!

modem.conf


Die Verbindung zur "alten" Telefonwelt wird hier hergestellt und definiert!

Auswahl der ISDN-Kanäle, welche Asterisk belegt:

device => /dev/ttyI0
device => /dev/ttyI1

Modem

queues.conf


Hier liegt die Verteilerliste für die einzelnen Warteschlangen. Wenn zur Zeit keine Leitung verfügbar ist, dann kann ein Band abgespielt werden.



Linux - Vermittler



Clients Allgemein


Auf dieser Homepage ist ein Beispiel der IP-Telefonie für ein Firmennetzwerk.
Als Server wurde Asterisk genommen (Mehr auf den Menüpunkten von Asterisk) und
als Clients wurde "Kphone" für Linux und "Firefly" für Windows genommen.

Die Clients können, in dem Beispiel auf der Homepage, miteinander über den Server
kommunizieren. Dazu benötigt man nur z.B drei PCs für zwei Clients und einer für
Asterisk. Es muss zwischen den PCs ein Netzwerk vorhanden sein, über das dann
später telefoniert wird.



Kphone Konfiguration


1. Installation
2. Starten
3. Einstellen
4. Benutzen

Die aktuelle Version von kphone kann bei http://www.wirlab.net/kphone/
heruntergeladen werden. Es wird empfohlen, die jeweils aktuelle Version
zu verwenden. Kphone ist nur unter Linux lauffähig.

1. Installation

Man kann "Kphone" auch mit dem standard Befehl "apt-get install kphone"
installieren. Es muss nur den Anweisungen von Linux folge geleistet werden, um
alles richtig zu installieren. Mit "apt-get" wird nicht nur das Programm installiert
sondern auch zum Teil richtig eingestellt.

2. Starten

Um Kphone zu starten müssen Sie nur "Kphone" in der Konsole eingeben. Nun sollte das
Proramm starten.

3. Einstellen

Nun gehen Sie auf "Eigenschaften" und dann auf Optionen. Nun kommt ein Fenster wo Sie
die Einstellungen für Kphone tätigen können. Siehe Bild!


Vor- und Nachname:

    In diesem Punkt können Sie irgendeinen Namen schreiben

Benutzer-Teil der SIP URL:

    Hier müssen Sie den Benutzer angeben der in der "sip.conf" vorher angelegt wurde

Host-Teil der SIP URL:

    Tragen Sie die IP-Adresse des Servers Asterisk ein

Ausgehender Proxy(optional):

    Hier können Sie die IP-Adresse des Servers Asterisk angeben. Dieser Punkt ist aber
    nicht so wichtig

Authentifizierungs-Benutzername(optional):

    Hier können Sie den Benutzernamen der in der "sip.conf" vorher angelgt wurde angeben

q-Wert zwischen 0.0-1.0 (optional):

    Dieser Punkt ist nicht sehr wichtig

4. Benutzen

Wenn Sie alle Einstellungen richtig gemacht haben, müssen Sie Kphone neustarten.
Nun sollte gleich als erstes eine Passwort abfrage gemacht werden. Sie geben
Ihren Benutzernamen, der in der "sip.conf" steht, an und das dazugehörige Passwort.
Ist dies richtig sollte sich nun Kphone starten.
Wenn links unten zwei Stecker zusammen geschlossen sind, dann heißt das, dass Sie
mit dem Server verbunden sind.
Um zu telefonieren gehen Sie nun auf "Datei" und dann auf "Anrufen". Geben Sie nun
Nun können Sie die gewünschte Nummer wählen. Diese muss so aussehen.

    sip:Telefonnummer@IP-Adresse



Telefonnummer:

    Hier muss die Nummer stehen die für den Benutzer in der "sip.conf
    eingetragen wurde


IP-Adresse:

    Hier steht die IP-Adresse von dem den Sie anrufen wollen

Firefly Konfiguration


1. Installation
2. Einstellen
3. Benutzen

Die Software Firefly kann man von der Seite http://www.virbiage.com herunterladen.
Sie sollten auch die neueste Version nehmen. Firefly kann man nur unter Windows
starten.

1.Installation

Wenn Sie die Software heruntergeladen haben, führen Sie die Setup-Datei aus.
Folgen Sie den Anweisungen den Computers.
Nun sollte Firefly richtig installiert sein.
2.Einstellen

Starten Sie nun Firefly.
Gehen Sie auf "Optionen" und auf "Networks". Sagen Sie nun das er den Wizard starten
soll.
Wählen Sie den Punkt "I wish to connect to a third party network".
Dann geben Sie die Daten wie folgt an.

Network Name:

    Hier können Sie irgendeinen Namen angeben

Type:

    Als Type geben klicken Sie Sip an

Server Address:

    Hier muss die Adresse des Servers angeben werden

Username:

    Hier müssen Sie den Benutzer angeben der in der "sip.conf" vorher angelegt wurde

Password:

    Geben Sie hier das Passwort des obigen Benutzers an. Dieses muss auch in der
    sip.conf angegeben werden



3.Benutzen

Nun sollten Sie Firefly erstmal neustarten. Ihre Software sollte dann automatisch
zum Server verbinden. Klicken Sie nun auf den Pfeil auf dem linken Rahmen.
Nun sollte ein Nummernfeld eingeblendet werden.
Hier können Sie nun die gewünschte Nummer angeben. Diese muss aber auch in der
sip.conf vorher angelegt werden. Drücken Sie nun auf "wählen" und es sollte
der Anruf nun stattfinden.



Ausblick


Es ist möglich, mit dieser Technologie ganze Häuser nur noch mit einem Netz zu betreiben. Arbeiter, welche zu Hause oder beim Kunden arbeiten, können sich am Firmen-Server anmelden und erhalten dadurch ihre "Firmenrufnummer". Es können über ein Gateway Telefonate mit dem herkömmlichen Telefonnetz geführt werden.



Quellen



Haftungsbeschränkung: Das Landgericht Hamburg hat mit einem Urteil vom 12. Mai 1998 entschieden, dass man durch die Veröffentlichung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite mit zu verantworten hat. Nach diesem Urteil kann dies nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von den verlinkten Inhalten distanziert. Auf dieser Homepage bestehen Links zu anderen Seiten im Internet. Die Verfasser distanzieren sich hiermit ausdrücklich von den Inhalten aller fremden Seiten, die von dieser Homepage aus verlinkt werden.

Durchführung des Projekts

  1. Installation

    1. Server

      • apt-get install bison

      • apt-get install zaptel

      • apt-get install asterisk

      • apt-get install ssh

      • apt-get install libradline4

    2. Client

      • apt-get install kphone

      • apt-get install alsa

      • alsaconf

      • Windows-Firefly installieren

  2. Konfiguration

    1. Es müssen die benötigten Ports freigegeben werden

    2. Unsere Konfigurationsdateien in /etc/asterisk kopieren

    3. Asterisk mit asterisk -vvvvvvc starten

    4. Clientkonfiguration nach unseren Beispielen vornehmen

Windows und Linux



Downloads

kphone nicht mehr erreichbar! weitere Infos unter: https://www.voip-info.org/kphone/
Firefly nicht mehr erreichbar! weitere Infos unter: https://www.voip-info.org/virbiage/

Asterisk

       Bison